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Wohnförderung und Wohnbeihilfe

Beihilfen & Förderungen


Wohnen kostet Geld. Manchmal kannst du Unterstützung oder Zuschüsse bekommen. Die Übersicht dazu findest du hier.

Wohn- und Heizkostenzuschuss

Damit sich jeder Haushalt in Vorarlberg das Heizen leisten kann, gibt es den Wohn- und Heizkostenzuschuss. Du kannst einmal bis zu 330 Euro bekommen. Wie viel du bekommst, hängt von dem  aktuelle netto Familien-Haushaltseinkommen ab. Das Geld wird von deiner Gemeinde oder Bezirkshauptmannschaften ausgezahlt. Mehr Infos dazu hier.

Wohnbeihilfe

Das Land Vorarlberg unterstützt Menschen mit wenig Einkommen mit einer Wohnbeihilfe. Sie wird jeden Monat ausbezahlt. Welche Voraussetzungen du dafür erfüllen musst, erfährst du hier. Ein Wohnbeihilfe-Rechner zeigt dir unverbindlich, ob du Anspruch hast.

Auch Studierende können Wohnbeihilfe bekommen. Kontaktiere dafür die Wohnbeihilfe-Stelle in dem Bundesland, in dem du studierst.

Wohnzuschuss für Lehrlinge

Lehrlinge können einen Wohnzuschuss beantragen, wenn sie für die Lehr einen Zweitwohnsitz oder einen Heimplatz brauchen und für sie dadurch zusätzliche Kosten entstehen. Nähere Infos bekommst du hier.

Tipp: Wenn du für die Zeit in der Berufsschule in ein Internat oder Heim ziehen musst, werden diese Kosten von deiner Firma übernommen. Informiere dich hier.

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Wohnkostenbeihilfe für Grundwehr- oder Zivildiener

Wenn du schon eine Wohnung mit Miete hast, bevor du deinen Einberufungsbefehl oder Zuweisungsbescheid bekommst, kannst du Wohnkostenbeihilfe beantragen. Infos zum Antrag und den Voraussetzungen gibt es bei der Zivildienstserviceagentur oder dem Heerespersonalamt.

Familienbeihilfe

Die Familienbeihilfe ist eine finanzielle Unterstützung, die du beim Finanzamt deines Wohnsitzes beantragen kannst. Generell besteht der Anspruch für alle, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Du bist älter als 18?

Dann bekommst du Familienbeihilfe nur, wenn du noch in einer Ausbildung bist (Lehre, Schule, Studium …). Normalerweise kannst du die Familienbeihilfe bis zu deinem 25. Geburtstag beantragen. In manchen Fällen ein Jahr länger, zum Beispiel wenn du Präsenz-, Zivil- oder Ausbildungsdienst, ein freiwilliges soziales Jahr im Inland oder wenn du ein Studium mit einer Mindestdauer von zehn Semestern gemacht hast.

Allgemeine Infos kannst du bei der Arbeiterkammer nachlesen, Infos für Studierende findest du hier. Bei sonstigen Fragen zur Familienbeihilfe wende dich an das Infocenter des Finanzamtes: Tel 050-233233.

Befreiung vom ORF-Beitrag

Studierende, die Studienbeihilfe bekommen, und Arbeitslose können sich vom ORF-Beitrag befreien lassen. Mehr Infos gibt es hier.

Weitere Infos

 

aktualisiert 02/2025

Wohnmöglichkeiten im Überblick


Welche Wohnmöglichkeiten gibt es für dich? Egal, ob Mietwohnung, WG oder sogar Eigentum – hier erfährst du die Unterschiede und worauf du achten musst!

Mietwohnung

Eine Mietwohnung ist eine Wohnung, die dir nicht gehört, aber die du für eine monatliche Miete für eine bestimmte Zeit bewohnen kannst.

Garçonnière

Eine Garçonnière ist eine kleine Mietwohnung, die nur aus einem Raum besteht. Sie kostet meist weniger als eine Mehrzimmer-Wohnung.

Wohneigentum

Bei einem Wohneigentum gehört dir die Wohnung oder das Haus. Du hast diese Unterkunft entweder geerbt oder gekauft. Für den Kauf brauchst du oft einen Kredit von der Bank. Statt Miete zahlst du dann jeden Monat Kredit-Rate.

Gemeindewohnung oder gemeinnützige Wohnung

Viele Städte und Gemeinden bieten günstigere Wohnungen (Gemeindewohnungen) an. Wenn du bestimmte Voraussetzungen erfüllst, kannst du dich beim Gemeindeamt deines Hauptwohnsitzes oder Arbeitsortes für eine solche Gemeindewohnung bewerben. Dort bekommst du auch nähere Informationen.

Wichtig: Es kann sehr lange dauern, bis man eine solche Wohnung erhält, da die Wartelisten oft lange sind.

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Wohngemeinschaft (WG)

Eine Wohngemeinschaft (WG) ist eine günstige Möglichkeit zu wohnen. Dabei teilst du dir eine Wohnung mit anderen, hast aber meist ein eigenes Zimmer. Die Miete wird aufgeteilt.

Tipp: Gute Absprachen zwischen den WG-Bewohner*innen machen das Zusammenleben einfacher, zum Beispiel bei Putzplan, Kostenaufteilung oder Besucher*innen.

Wohnheim

Ein Wohnheim ist eine günstige Wohnmöglichkeit für Schüler*innen, Lehrlinge oder Studierende. Du wohnst in einem Zimmer, Küche und andere Gemeinschaftsräume teilst du mit anderen Aktuelle Infos und Kontakte zu Wohnheimen in Vorarlberg findest du auf der FH-Wohnungsbörse.

Kurzzeitmiete und  „Wohnen auf Zeit“

Du suchst eine Wohnung für kurze Zeit? Oder willst deine Wohnung vermieten, weil du zum Beispiel ein Auslandssemester machst? Dann ist die Kurzzeitmiete oder Kurzzeitvermietung eine Möglichkeit. Dabei wird die Wohnung zum „vorübergehenden Gebrauch“ (bis zu 6 Monaten) vermietet.

 

Gut zu wissen: Bist du Mieter*in und hast Fragen (zum Beispiel Kündigung der Wohnung) oder willst wissen, was deine Rechte und Pflichten sind? Frag beim Konsumentenschutz der Arbeiterkammer nach.

Tipps für den Mietvertrag

Weitere Infos

 

aktualisiert 02/2025

Wohnungssuche

Wohnungssuche


Du bist auf der Suche nach einem neuen Zuhause? Hier findest du sechs Tipps rund um die Wohnungssuche.

Nütze deine Kontakte

  • Informiere deine Freund*innen, Familie, Arbeitskolleg*innen und Bekannte, dass du eine Wohnung suchst.
  • Wenn jemand umzieht, erkundige dich nach dieser Wohnung. Vielleicht kannst du sie übernehmen. Oft werden Wohnungen direkt weitervermietet und nicht öffentlich angeboten.

Durchsuche Online-Wohnungsbörsen

Im Internet kannst du Wohnungen suchen oder selbst eine Anzeige schalten. Hier ein paar Plattformen:

Tipp: Bei den meisten Wohnungsbörsen kannst du einen „Suchagenten“ einstellen. Das heißt, du gibst einmal an, welche Wohnung du suchst (Ort, Größe, Preis …). Du wirst dann automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn passende Wohnungen verfügbar sind.

Verwende Social Media

Verwende auch Social Media, um deine Wohnungssuche bekannt zu machen. Auf Facebook zum Beispiel gibt es Gruppen wie:

Lies Zeitungen & Gemeindeblätter

In Zeitungen wie VN oder Neue und in Gemeindeblättern findest du aktuelle Wohnungsanzeigen. Du kannst dort auch selbst eine Anzeige aufgeben, wenn du eine Wohnung suchst.

Beachte das „Schwarzes Brett“

An Schulen, Unis, Supermärkten oder Gemeindeämtern gibt es Pinnwände mit Anzeigen, sogenannte „Schwarze Bretter“. Dort findest du oft private Wohnungsangebote.

Du kannst auch selbst einen Zettel aufhängen, wenn du eine Wohnung suchst. Schreib darauf, was du suchst und wie man dich erreichen kann.

Tipp: Schreibe deine Telefonnummer oder E-Mailadresse auf Abreißzettel, damit diese Interessierte einfach mitnehmen können.

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Nimm dir eine*n Immobilienmakler*in

Wenn du schnell und einfach eine Wohnung finden willst, kannst du eine*n Immobilienmakler*in beauftragen. Seit 1. Juli 2023 werden die Maklergebühren vom Auftraggeber*von der Auftraggeberin des Immobilienmaklers*der Immobilienmaklerin bezahlt.

Hier findest du Adressen von Immobilienmakler*innen.

Tipp: Vergleiche die Preise und Leistungen der Immobilienmakler*innen!

Rechtliche Infos, zum Beispiel wie viel ein*e Immobilienmakler*in als Provision verlangen darf, bekommst du beim Konsumentenschutz der Arbeiterkammer.

Checkliste für deine Wohnungsbesichtigung

Du hast eine Wohnung gefunden, die dir gefällt? Damit du weißt, was du bei der Besichtigung beachten solltest und nichts Wichtiges vergisst, kannst du eine Checkliste (PDF) herunterladen.

Weitere Infos

 

aktualisiert 02/2025

Wohnkosten


Bevor du nach einer eigenen Wohnung suchst, solltest du abklären, ob du sie dir überhaupt leisten kannst. Hier siehst du, welche Kosten auf dich zukommen.

Einmalige Kosten

Kaution

Für viele Wohnungen musst du eine sogenannte Kaution zahlen. Das ist eine Sicherheit für die Vermieter*innen, falls Schäden entstehen sollten. Wenn du ausziehst und mit der Wohnung alles in Ordnung ist, bekommst du das Geld zurück.

Tipp: Wenn du in die Wohnung einziehst, dokumentiere den Zustand der Wohnung durch Fotos oder ein Übergabeprotokoll, das von dir und deinem*deiner Vermieter*in unterschrieben wird. So sollte es beim Auszug keine Schwierigkeiten mit der Kaution geben. Bei Problemen kann die Mietervereinigung helfen.

Ablöse

Sind in der Wohnung schon Möbel oder eine Küche, musst du oft eine Ablöse zahlen. Der Preis hängt vom Zustand der Möbel ab. Lass dir eine Bestätigung geben, wenn du die Ablöse bezahlst.

Provision

Früher mussten Mieter*innen die Provision (Maklergebühr) zalen, auch wenn der*die Vermieter*in eine*n Makler*in beauftragt hat. Seit Juli 2023 zahlt diese Gebühr nur noch, wer den*die Makler*in zuerst beauftragt – meistens die Vermieter*innen. Mehr Infos gibt es beim Konsumentenschutz der Arbeiterkammer.

Umzugskosten

Denk daran, dass ein Umzug auch Geld kostet, wie zum Beispiel für  Umzugskartons, Klebeband, Mietauto oder Benzin. Mehr Infos zum Umzug findest du hier.

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Regelmäßige Kosten

Miete

Die Miete steht im Mietvertrag. Die „Kaltmiete“ (= Nettomiete) ist der Preis nur für die Wohnung. Die „Warmmiete“ (= Bruttomiete) enthält schon die Betriebskosten. Du musst die Miete jeden Monat bezahlen. Am besten richtest du dafür einen Dauerauftrag ein, damit du es nicht vergisst.

Betriebskosten

Dazu gehören unter anderem Kosten für Wasser, Abwasser, Rauchfangkehrer*in, Müllabfuhr, Hausreinigung und gegebenenfalls den Lift.

Zusatz- und Nebenkosten

Das sind die Kosten für Strom und Heizung.

Tipp: Informiere dich, wie viel Strom- und Heizkosten die Vormieter*innen im Durchschnitt bezahlt haben.

Haushaltsversicherung

Häufig verlangt ein*e Vermieter*in, dass du für die Wohnung eine Haushaltsversicherung abschließt. Das schützt auch dich. Wenn Schäden in der Wohnung entstehen, zahlt die Versicherung.

WOHNSCHIRM

Wenn das Geld für die Miete oder Nebenkosten nicht reicht, hilft dir der Wohnschirm  weiter. Hier wird der Wohnschirm kurz erklärt:

@arbeiterkammer Mietschulden? So hilft der Wohnschirm! #arbeiterkammer #wohnen #energiekosten ♬ Originalton – Arbeiterkammer

Weitere Kosten

Das kommt darauf an, wie viel Geld du im Alltag brauchst. Schreibe auf, welche Kosten du jeden Monat hast, zum Beispiel für Kleidung, Freizeit, Internet, Handy oder Öffis.

Tipp: Benütze einen Haushaltsplan oder eine Haushaltsbuch-App (zum Beispiel Monefy, Ausgaben-Manager-Tracker, Easy Home Finance). Auch ein Online-Budgetrechner kann dir als Orientierung helfen.

Spar-Tipp

Energie- und Stromsparen schont nicht nur die Umwelt, sondern auch deine Geldtasche!

Weitere Infos

 

aktualisiert 02/2025