Barbezahlung
Eine Möglichkeit ist, dass du das Auto direkt bar bezahlst.
Vorteile der Barzahlung
- Das Auto gehört sofort dir.
- Du musst keine monatlichen Zahlungen leisten.
- Du kannst oft gute Rabatte heraushandeln.
Nachteile der Barzahlung
- Du verlierst zu einem bestimmten Zeitpunkt viel Geld auf einmal.
Leasing
Wenn du ein Auto „least“, bezahlst du nicht sofort den vollen Kaufpreis. Du zahlst monatlich in sogenannten Raten. Während der Leasing-Vertrag läuft, bleibt das Auto im Besitz des Händlers*der Händlerin. Du mietest das Auto also nur. Damit das Auto dir gehört, musst du am Ende der Leasingdauer noch einen bestimmten Restbetrag bezahlen. Es gibt verschiedene Leasingmodelle. Informiere dich vorher gut, welches für dich das richtige Modell ist.
Vorteile Leasing
- Du musst nicht alles auf einmal zahlen.
- Du kannst nach kurzer Zeit bereits auf ein neueres Automodell umsteigen.
Nachteile Leasing
- Meist ist Leasing teurer als ein Kauf, da du auch Zinsen zahlen musst.
- Du musst vielleicht Nachzahlungen leisten
- Das Auto ist während der Leasingdauer nicht dein Eigentum.
Kredit
Du kannst bei einer Bank um einen Kredit ansuchen, wenn du das Geld für ein eigenes Auto nicht auf der Seite hast. Die Bank leiht dir das benötigte Geld. Du musst aber nicht nur das geliehene Geld zurückzahlen, sondern auch Zinsen.
Achtung: Die Laufzeit des Kredits (also die Zeit, bis du deinen Kredit abgezahlt hast) sollte nicht länger als die Lebensdauer des Autos sein.
Vorteile vom Kredit
- Du musst nicht alles auf einmal zahlen.
- Das Auto gehört sofort dir.
Nachteile vom Kredit
- Es ist teurer als ein Barkauf, da du auch hier Zinsen zahlen musst.
- Es besteht die Gefahr, dass du den Kredit fertigzahlen musst, wenn du das Auto nicht mehr hast.
Wichtig: Vergleiche die Angebote von verschiedenen Kreditgebern!

aha – Jugendinfo
Was kostet mich mein Auto im Alltag?

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Regelmäßiger Service
Du solltest dein Auto in regelmäßigen Abständen in eine Werkstatt zum Service bringen. Dort wird der Zustand des Autos überprüft und zum Beispiel Öl gewechselt. Ein regelmäßiger Service soll mögliche Schäden frühzeitig erkennen. So können oft teure Reparaturen verhindert werden.
Einmal im Jahr musst du dein Auto in einer Werkstatt „vorführen lassen“. Dabei wird das Auto auf seine Sicherheit überprüft. Die gefundenen schweren Mängel müssen behoben werden, damit du wieder ein „Pickerl“ (Begutachtungsplakette) bekommst und weiter damit fahren darfst. Eine Ausnahme gibt es bei neuen Autos. Sie müssen erst nach drei Jahren vorgeführt werden. Danach nach weiteren zwei Jahren und erst dann musst du das Auto jährlich vorführen lassen.
Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich verpflichtend. Diese Versicherung deckt Schäden, die du mit deinem versicherten Auto anderen zufügst. Das gilt aber nicht für Schäden an deinem eigenen Auto. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kannst du bei einem Versicherungsunternehmen deiner Wahl abschließen. Sie schützt dich und andere beteiligte Personen bei einem Unfall vor Kosten, die oft sehr hoch sein können.
Kasko-Versicherung
Wenn du möchtest, kannst du dich zusätzlich privat „Kasko- oder Vollkasko“ versichern. Das kostet zwar extra, aber versichert Schäden an deinem eigenen Auto. Es sind zum Beispiel Schäden an den Scheiben, Katastrophenschäden, Hagelschäden etc. abgedeckt. Man unterscheidet zwischen Teil- und Vollkasko-Versicherung. Der Unterschied ist, dass bei der Vollkasko-Versicherung mehr Schäden versichert sind.
Tipp: Erkundige dich bei deinem*r Versicherungsberater*in über alle Details und Kosten. Hole dir auch mehrere Angebote ein und vergleiche sie.
Insassen-Unfallversicherung
Das ist eine Sonderform der Unfallversicherung und versichert die Fahrgäste, die bei dir mitfahren. Diese Versicherung ist freiwillig.
Achtung: Vom 1. November bis 15. April musst du bei Schneefahrbahn bzw. winterlichen Fahrbedingungen mit Winterreifen fahren. Wenn du trotzdem mit Sommerreifen fährst und einen Unfall hast, wird deine Versicherung den Schaden nicht übernehmen.
Weitere Kosten
- eventuell monatliche Leasingraten oder Kreditzahlungen
- mögliche monatliche Parkplatz- bzw. Garagenmiete
- monatliche Versicherungskosten
- Tanken
- Autobahnvignette(n)
- Parktickets
- Autowäsche
- Scheibenwischwasser und Frostschutzmittel (besonders im Winter)
- Reparaturen
- neue Reifen
Ermäßigungen mit der aha card
Wenn du beim ÖAMTC Mitglied bist und die aha card hast, kannst du dein Auto bis zum vollendeten 19. Lebensjahr gratis vorführen lassen und bekommst Pannenhilfe rund um die Uhr.
Wo suchst du nach Autos?

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Im Internet
Bei Autohändler*innen
Suche auf www.herold.at nach Autohändler*innen in deiner Gegend.
Privatkauf
Sieh dich bei dir in der Nähe um. Oft stehen gebrauchte Autos am Straßenrand mit einem Hinweis-Zettel, dass das Auto zu verkaufen ist. Bei einem Privatkauf ist ein schriftlicher Vertrag besonders wichtig. Einen Entwurf für einen solchen Vertrag bekommst du beim ÖAMTC.
Achtung: Besonders bei einem Privatkauf ist es wichtig, dass du einen Ankaufstest (zum Beispiel beim ARBÖ oder ÖAMTC) machst – egal wie gut du die Person kennst, die das Auto verkauft. Durch den Ankaufstest weißt du genau, wie viel das Auto noch wert ist, bevor du einem fixen Preis zustimmst.
Weitere Infos
aktualisiert 07/2024